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Steuer auf die Rente: Was Italiener in Deutschland wirklich zahlen

Wird die Rente in Deutschland besteuert? Wie viel bleibt übrig? Einfache Erklärung für Italiener in NRW. Ehrliche Beratung auf Deutsch und Italienisch.

Alessandra Massaro

Alessandra Massaro

Versicherungsvermittlerin nach § 34d GewO

Aktualisiert am 10. Juli 2026

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Ja, auf die Rente zahlt man in Deutschland Steuer. Aber nicht auf die ganze Rente. Ein Teil bleibt steuerfrei. Wer 2026 in Rente geht, muss 83 Prozent versteuern. Kleine Renten bleiben oft ganz steuerfrei.

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Muss man auf die Rente Steuer zahlen?

Viele denken: Ich habe mein Leben lang gearbeitet. Jetzt ist die Rente frei. Das stimmt leider nicht ganz.

In Deutschland ist die Rente steuerpflichtig. Das heißt: Der Staat kann Steuer verlangen. Aber nur auf einen Teil der Rente. Nicht auf alles.

Wie viel Steuer man zahlt, hängt von zwei Dingen ab. Erstens: Wie hoch ist die Rente? Zweitens: In welchem Jahr geht man in Rente? Je später der Start, desto mehr wird versteuert.

Bei kleinen Renten passiert oft gar nichts. Wer wenig Rente bekommt, zahlt am Ende null Euro Steuer. Der Grund ist der Freibetrag. Das ist ein Betrag, den man immer steuerfrei behalten darf. Dazu gleich mehr.

Wie viel von der Rente wird besteuert?

Nicht die ganze Rente wird versteuert. Nur ein Teil davon. Diesen Teil nennt man Besteuerungsanteil. Das ist einfach der Prozentsatz der Rente, der steuerpflichtig ist.

Der Anteil steigt jedes Jahr. Wer früher in Rente ging, hatte einen kleineren Anteil. Wer später geht, hat einen größeren. Hier ein paar Beispiele für den Rentenbeginn:

  • Start 2020: 80 Prozent der Rente sind steuerpflichtig
  • Start 2023: 82,5 Prozent sind steuerpflichtig
  • Start 2026: 83 Prozent sind steuerpflichtig
  • Start 2058: 100 Prozent sind steuerpflichtig

Ein Beispiel macht es klar. Frau Rossi geht 2026 in Rente. Sie bekommt 1.500 Euro im Monat. Davon sind 83 Prozent steuerpflichtig. Das sind rund 1.245 Euro. Der Rest von etwa 255 Euro bleibt für immer steuerfrei.

Wichtig: Dieser steuerfreie Teil wird einmal festgelegt. Er bleibt dann jedes Jahr gleich, in Euro. Auch wenn die Rente später steigt.

Nicht sicher, was für Sie passt? Fragen Sie einfach. Kostenlos und auf Italienisch oder Deutsch.

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Der Freibetrag: Warum viele gar keine Steuer zahlen

Jeder Mensch in Deutschland hat einen Grundfreibetrag. Das ist ein Betrag, den man im Jahr steuerfrei verdienen darf. Erst darüber beginnt die Steuer.

2026 liegt der Grundfreibetrag bei rund 12.348 Euro im Jahr für eine Person. Das sind etwa 1.029 Euro im Monat. Alles darunter bleibt steuerfrei.

Rechnen wir mit Frau Rossi weiter. Steuerpflichtig sind bei ihr rund 1.245 Euro im Monat, also etwa 14.940 Euro im Jahr. Davon zieht man den Freibetrag ab. Es bleibt ein kleiner Rest, auf den sie ein wenig Steuer zahlt.

Bei einer Rente von 1.100 Euro sieht es anders aus. Da liegt der steuerpflichtige Teil oft unter dem Freibetrag. Ergebnis: null Euro Steuer. Deshalb zahlen viele Rentner mit kleiner Rente in Deutschland gar keine Steuer.

Gesetzliche Rente, private Rente, Riester: alle anders besteuert

Es gibt nicht nur eine Art von Rente. Und jede wird anders besteuert. Das verwirrt viele meiner Kunden. Ich erkläre es hier einfach.

Die gesetzliche Rente kennen wir schon. Hier wird der Besteuerungsanteil genutzt, also zum Beispiel 83 Prozent bei Start 2026.

  • Gesetzliche Rente: nur ein Teil wird versteuert (Besteuerungsanteil)
  • Private Rente aus eigenem Sparen: nur der Gewinn wird versteuert, und oft nur die Hälfte davon (Ertragsanteil)
  • Riester-Rente: wird voll versteuert, weil das Sparen vorher gefördert wurde
  • Betriebsrente: wird meist voll versteuert

Die private Rente ist steuerlich oft die schönste. Hier zahlt man Steuer nur auf einen kleinen Teil. Das nennt man Ertragsanteil. Bei Rentenbeginn mit 67 sind das nur rund 17 Prozent. Der Rest bleibt frei.

Deshalb rate ich vielen Familien zu einer privaten Rente als Ergänzung. Nicht als Ersatz. Sondern als zweites Standbein neben der gesetzlichen Rente.

Zu kompliziert? Ich erkläre es Ihnen in Ruhe, Schritt für Schritt. Ganz ohne Fachchinesisch.

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Muss man als Rentner eine Steuererklärung machen?

Nicht jeder Rentner muss eine Steuererklärung abgeben. Aber viele müssen es. Und viele wissen es nicht.

Die Regel ist einfach. Wenn der steuerpflichtige Teil der Einkünfte über dem Freibetrag liegt, muss man eine Erklärung machen. Das Finanzamt schreibt dann oft von selbst an.

Keine Angst davor. Oft kommt sogar Geld zurück. Man darf nämlich Kosten abziehen. Zum Beispiel Beiträge zur Krankenkasse, Spenden oder Kosten für einen Steuerberater.

Ein Tipp aus meiner Praxis in Köln: Wer mehrere Renten bezieht, also gesetzliche plus private, sollte immer prüfen lassen. Zusammen können sie über dem Freibetrag liegen, auch wenn jede einzeln klein wirkt.

Rente in Deutschland, Wohnsitz in Italien: was gilt?

Viele Italiener arbeiten in Deutschland und wollen später in Italien leben. Dann stellt sich eine Frage. Wer bekommt die Steuer auf die Rente?

Es gibt ein Abkommen zwischen Deutschland und Italien. Es regelt, wer besteuern darf. So zahlt man nicht doppelt. Das nennt man Doppelbesteuerungsabkommen.

Die Grundregel: Die gesetzliche Rente aus Deutschland wird oft in Deutschland besteuert, auch wenn man in Italien wohnt. Bei privaten Renten kann es anders sein. Das hängt vom Einzelfall ab.

Das ist kompliziert. Und jeder Fall ist anders. Wer nach Italien zurück will, sollte das früh planen. Am besten Jahre vor der Rente. So vermeidet man böse Überraschungen beim Finanzamt.

Wollen Sie wissen, was Sie konkret zahlen? Ich rechne es für Sie aus, unverbindlich.

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Fazit

Ja, auf die Rente zahlt man in Deutschland Steuer. Aber nicht auf alles. Ein Teil bleibt frei. Kleine Renten bleiben oft ganz ohne Steuer.

Wichtig ist der Blick auf das Gesamtbild. Gesetzliche Rente, private Rente, der Freibetrag und ein möglicher Umzug nach Italien: alles spielt zusammen. Wer früh plant, zahlt am Ende weniger und schläft ruhiger.

Ich berate Familien und Selbstständige zu diesen Fragen. Auf Deutsch und auf Italienisch. Ohne Verkaufsdruck. Wenn eine private Rente für Sie keinen Sinn ergibt, sage ich das auch. Sie erreichen mich über massaroversicherungen.com.

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Häufige Fragen

Wird die gesetzliche Rente in Deutschland voll besteuert?

Nein, nicht voll. Es wird nur ein Teil besteuert, der sogenannte Besteuerungsanteil. Bei Rentenbeginn 2026 sind das 83 Prozent. Der Rest bleibt dauerhaft steuerfrei. Erst ab Rentenbeginn im Jahr 2058 werden 100 Prozent besteuert.

Ab welcher Rente muss ich Steuer zahlen?

Das hängt vom Grundfreibetrag ab, 2026 rund 12.348 Euro im Jahr für eine Person. Liegt der steuerpflichtige Teil Ihrer Rente darunter, zahlen Sie keine Steuer. Viele Rentner mit kleiner gesetzlicher Rente bleiben deshalb komplett steuerfrei.

Wird eine private Rente auch besteuert?

Ja, aber viel weniger als die gesetzliche Rente. Bei der privaten Rente wird nur der Ertragsanteil besteuert. Bei Rentenbeginn mit 67 sind das nur rund 17 Prozent. Der große Rest bleibt steuerfrei. Deshalb ist die private Rente steuerlich oft attraktiv.

Muss ich als Rentner eine Steuererklärung machen?

Nicht immer, aber oft. Wenn Ihr steuerpflichtiges Einkommen über dem Freibetrag liegt, sind Sie dazu verpflichtet. Wer mehrere Renten bezieht, sollte immer prüfen lassen. Oft kommt durch abziehbare Kosten sogar Geld zurück.

Zahle ich Steuer in Deutschland oder in Italien, wenn ich zurückziehe?

Das regelt das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen beiden Ländern. Die deutsche gesetzliche Rente wird meist in Deutschland besteuert, auch bei Wohnsitz in Italien. Bei privaten Renten kann es anders sein. Planen Sie das früh, am besten Jahre vor der Rente.

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