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Mütterrente Erhöhung 2025: Tabelle, Beträge und was Mütter jetzt wissen müssen

Mütterrente Erhöhung 2025 einfach erklärt: Tabelle mit Beträgen pro Kind, wer Anspruch hat und was 2026 gilt. Klar erklärt, auch auf Italienisch.

Alessandra Massaro

Alessandra Massaro

Versicherungsvermittlerin nach § 34d GewO

Aktualisiert am 18. Juli 2026

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Die Mütterrente ist ein Zuschlag auf die Rente für Kindererziehung. Seit der Rentenerhöhung 2025 bringt ein Rentenpunkt rund 40 Euro im Monat. Für Kinder vor 1992 gab es bisher 2,5 Punkte, ab 2027 sollen es 3 Punkte werden. Das sind rund 40 Euro mehr pro Kind.

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Was ist die Mütterrente überhaupt?

Viele Frauen haben Kinder erzogen und deshalb weniger gearbeitet. Das macht die Rente kleiner. Der Staat gleicht das ein Stück weit aus.

Dieser Ausgleich heißt Mütterrente. Genauer gesagt sind es Kindererziehungszeiten (Jahre, die für die Rente zählen, obwohl Sie nicht gearbeitet haben).

Sie bekommen dafür Rentenpunkte (auch Entgeltpunkte genannt). Ein Punkt ist die Rente für ein Jahr mit Durchschnittsverdienst. Je mehr Punkte, desto höher die Rente.

Wichtig: Die Mütterrente ist kein extra Geld auf einem eigenen Konto. Sie wird einfach in Ihre normale Altersrente eingerechnet.

Und noch etwas: Auch Väter können sie bekommen. Entscheidend ist, wer das Kind hauptsächlich erzogen hat. Der Name Mütterrente ist also etwas irreführend.

Die Erhöhung 2025 einfach erklärt

Zum 1. Juli 2025 sind die Renten in Deutschland gestiegen. Die Erhöhung lag bei rund 3,7 Prozent.

Diese Erhöhung wirkt auch auf die Mütterrente. Der Grund ist einfach: Der Wert eines Rentenpunkts ist gestiegen.

Vor Juli 2025 war ein Rentenpunkt rund 39,30 Euro im Monat wert. Danach waren es rund 40,80 Euro. Zum 1. Juli 2026 kam eine weitere Anpassung dazu.

Für Sie heißt das: Ihre Punkte für die Kindererziehung sind gleich geblieben. Aber jeder Punkt bringt jetzt mehr Geld.

Sie müssen dafür nichts tun. Die Deutsche Rentenversicherung rechnet die Erhöhung automatisch aus und schickt Ihnen eine Mitteilung.

Nicht sicher, was für Sie passt? Fragen Sie einfach. Kostenlos und auf Italienisch oder Deutsch.

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Mütterrente Tabelle: So viel gibt es pro Kind

Hier sehen Sie die ungefähren Beträge. Sie gelten für ein Kind und pro Monat. Die Zahlen sind gerundet.

Geburtsjahr des KindesRentenpunkteRente pro Monat (Stand 2026)
vor 19922,5 Punkterund 105 Euro
vor 1992, nach der geplanten Reform3 Punkterund 126 Euro
ab 19923 Punkterund 126 Euro

Ein Beispiel: Eine Mutter hat drei Kinder, alle vor 1992 geboren. Sie hat also 7,5 Punkte. Das sind rund 315 Euro im Monat.

Nach der geplanten Reform wären es 9 Punkte, also rund 378 Euro. Der Unterschied liegt bei rund 63 Euro im Monat.

Bitte sehen Sie diese Zahlen als Orientierung. Ihr echter Betrag hängt von Ihrem gesamten Rentenkonto ab.

Mütterrente III: Was ab 2027 geplant ist

Bisher gibt es einen Unterschied zwischen alten und neuen Kindern. Kinder ab 1992 bringen 3 Punkte. Kinder vor 1992 bringen nur 2,5 Punkte.

Viele Mütter finden das ungerecht. Die Politik hat deshalb eine Angleichung beschlossen. Man nennt sie Mütterrente III.

Der Plan sieht so aus: Ab 2027 sollen alle Kinder gleich zählen, also 3 Punkte. Die Auszahlung soll rückwirkend ab Januar 2027 erfolgen.

Für Mütter mit mehreren älteren Kindern ist das spürbar. Bei drei Kindern sind es rund 63 Euro mehr im Monat.

Trotzdem gilt: Die gesetzliche Rente allein reicht selten. Viele meiner Kundinnen ergänzen sie deshalb mit einer privaten Rentenversicherung, die die Lücke im Alter schließt.

Zu kompliziert? Ich erkläre es Ihnen in Ruhe, Schritt für Schritt. Ganz ohne Fachchinesisch.

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Wer bekommt die Mütterrente und wie kommt man dran?

Anspruch hat, wer ein Kind in Deutschland erzogen hat. Auch Adoptivkinder und Pflegekinder zählen.

Diese Punkte sind wichtig:

  • Nur ein Elternteil bekommt die Punkte, nicht beide gleichzeitig.
  • Standardmäßig geht die Zeit an die Mutter, wenn nichts anderes erklärt wird.
  • Väter können die Zeit übernehmen, brauchen dafür aber eine gemeinsame Erklärung.
  • Sie brauchen insgesamt mindestens fünf Jahre auf dem Rentenkonto, um Rente zu bekommen.
  • Erziehungszeiten zählen bei diesen fünf Jahren mit.

In den meisten Fällen läuft alles automatisch, wenn die Kinder bei der Rentenversicherung gemeldet sind. Prüfen Sie das trotzdem.

Schauen Sie in Ihren Versicherungsverlauf. Fehlt ein Kind, stellen Sie einen Antrag auf Kontenklärung. Das Formular heißt V0800.

Für Mütter, die in Italien geboren sind oder dort Kinder erzogen haben, wird es komplizierter. Zeiten aus dem Ausland müssen einzeln geprüft werden.

Was die Mütterrente für Ihre Vorsorge bedeutet

Die Mütterrente hilft. Aber sie ist kein voller Ausgleich für fehlende Arbeitsjahre.

Ein Rechenbeispiel macht das klar. Drei Kinder bringen rund 315 Euro im Monat. Zehn Jahre Teilzeit statt Vollzeit kosten dagegen oft mehr Rente.

Deshalb rate ich Frauen: Schauen Sie früh auf Ihre Rentenlücke (die Differenz zwischen Ihrem letzten Gehalt und Ihrer späteren Rente).

Sinnvoll sind zum Beispiel eine betriebliche Altersvorsorge über den Arbeitgeber, eine private Rentenversicherung oder ein Fondssparplan. Was passt, hängt von Ihrem Alter, Ihrem Einkommen und Ihrer Familie ab.

Achtung bei Steuern: Die Mütterrente ist Teil der gesetzlichen Rente und damit steuerpflichtig. Wie viel Sie am Ende zahlen, sagt Ihnen ein Steuerberater verbindlich.

Ich berate Familien in Köln und in ganz Deutschland, auf Deutsch und auf Italienisch. Wenn Sie Ihre Rentenlücke einmal in Ruhe durchrechnen möchten, schreiben Sie mir gerne eine Nachricht. Das erste Gespräch ist unverbindlich.

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Häufige Fragen

Wie viel Geld bringt die Mütterrente pro Kind im Monat?

Für Kinder vor 1992 gibt es 2,5 Rentenpunkte, das sind nach Stand 2026 rund 105 Euro im Monat. Für Kinder ab 1992 gibt es 3 Punkte, also rund 126 Euro. Der genaue Betrag hängt vom aktuellen Rentenwert und Ihrem Rentenkonto ab.

Muss ich die Mütterrente beantragen?

Meistens nicht. Wenn Ihre Kinder bei der Deutschen Rentenversicherung erfasst sind, wird die Zeit automatisch berücksichtigt. Fehlt ein Kind im Versicherungsverlauf, stellen Sie eine Kontenklärung mit dem Formular V0800. Prüfen Sie Ihren Verlauf am besten einmal in Ruhe nach.

Bekommen auch Väter die Mütterrente?

Ja. Die Erziehungszeit geht an den Elternteil, der das Kind hauptsächlich erzogen hat. Ohne besondere Erklärung wird sie der Mutter zugeordnet. Wenn der Vater sie bekommen soll, müssen beide Eltern das gemeinsam bei der Rentenversicherung erklären.

Zählen Kinder, die in Italien geboren wurden?

Das hängt davon ab, wo Sie das Kind erzogen haben und ob Sie in Deutschland versichert waren. Es gelten europäische Regeln zur Zusammenrechnung von Zeiten. Solche Fälle sollten immer einzeln geprüft werden, am besten mit Unterlagen aus beiden Ländern.

Ist die Mütterrente steuerfrei?

Nein. Sie ist Teil der gesetzlichen Altersrente und wird wie diese besteuert. Ob und wie viel Steuern anfallen, hängt vom Jahr Ihres Rentenbeginns und Ihren weiteren Einkünften ab. Eine verbindliche Auskunft gibt nur ein Steuerberater oder das Finanzamt.

Ersetzt die Mütterrente eine private Vorsorge?

Nein. Sie ist ein Zuschlag, aber sie gleicht fehlende Arbeitsjahre nur teilweise aus. Wer lange in Teilzeit gearbeitet hat, hat oft eine deutliche Rentenlücke. Eine zusätzliche private oder betriebliche Vorsorge ist in diesen Fällen sinnvoll.

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